Zwischen dem Maß auf der Zeichnung und dem Brett im Lager liegen drei Zugaben, und keine davon ist verhandelbar. Estifex rechnet sie in dieser Reihenfolge und zeigt beide Maße nebeneinander — damit der Mann an der Säge sieht, wie viel Luft er hat.
23 mm ist die Falle. Direkt aufgerundet liest man 26. Mit den 4 mm, die der Hobel nimmt, braucht es 27 — und das Brett ist 32. Dieser eine Schritt sind an einem Stuhl siebzehn Prozent der Eiche, jedes Mal, bei jedem Stuhl.
Eine Platte ist kein Brett. Sperrholz und MDF kommen in fester Stärke und werden nach Fläche gerechnet: nichts wird abgehobelt, nichts auf 26 mm aufgerundet, und Äste, die es nicht gibt, werden nicht zugeschlagen. +10 mm je Richtung für Säge und Kante, mehr nicht.
Und wo die Zeichnung ihr eigenes Rohmaß angibt, gilt dieses. Ein gedrechseltes Bein ist mit 420 mm gezeichnet und mit 440 × 45 × 45 als Rohling angeschrieben, weil 20 mm davon im Futter stecken. Wer 420 als Untergrenze auf die Zuschnittliste druckt, sägt zu kurz.
Weil ein Prozentsatz mit dem Teil wächst und damit Verschnitt erfindet. Bei kurzen Teilen ändert sich nichts — 630 wird 700, 420 wird 500 —, bei langen wird die Rechnung falsch: 1415 wurde 1600 statt 1500, und 2900 verlangte ein Brett von 3190 mm.
Dann sagt Estifex das und fragt, statt still ein Brett zu erfinden. Verleimt in der Dicke oder in der Breite? Solange niemand antwortet, wird dieses Teil nicht berechnet, und der Preis sagt dazu, dass es fehlt.
Preis
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